Gutes Zeug für deine persönliche und berufliche  Weiterentwicklung*

Gutes Zeug für deine persönliche und berufliche Weiterentwicklung*

Alles rund um deine persönliche Weiterentwicklung

Transkript

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00:00:03: Hallo und herzlich willkommen zum Podcast Gutes Zeug.

00:00:06: Mein Name ist Doris Maybach, ich bin Psychologin, Trainerin und Coach.

00:00:10: Dieser Podcast liefert dir Wissenswertes aus der angewandten Psychologie die aktuellen Gehirnforschung und ich teile mit dir Erfahrungen aus meiner Coaching Praxis.

00:00:19: Gutes zeug soll dich inspirieren, dir ermutigen deinen Weg zu gehen und dir helfen den Herausforderungen des Lebens zu begegnen!

00:00:36: Ich melde mich mit meiner ersten Folge nach der Sommerpause wieder zurück.

00:00:41: Eigentlich wollte ich noch mal einen Schmankerl aus meinem Archiv rausholen, aber ich hatte jetzt schon so Lust, wieder mit dir in Kontakt zu treten und das ist ja auch ein schönes Gefühl, den ich nachgeben wollte dass ich eben jetzt schon wieder hier bin!

00:01:00: Ich war natürlich auch in meiner Sommerpause nicht untätig und habe meinen Newsletter ins Leben gerufen.

00:01:07: Also wenn du Lust hast, nicht allzu oft – das wird sich nicht ausgehen aber doch alle paar Monate wahrscheinlich eine Post von mir zu bekommen mit Projekten die gerade anstehen, mit Übungen Interventionen Gedanken zu einem bestimmten Thema und ja einem Update von dem was auch vielleicht offline passiert dann freue ich mich sehr, wenn du dich direkt auf der Homepage anmeldest oder in den Show Notes auf den Link drückst und auch da gibt es die Möglichkeit, dich direkt anzumelten.

00:01:46: Ja und womit starten wir gemeinsam im Herbst mit einem Besuch in deiner Komfortzone?

00:01:53: Aber nicht um dort zu verweilen!

00:01:56: Heute gibts nämlich von meiner Seite eine kleine Zumutung Ich möchte Dich aus deiner Comfortzone nicht rausstoßen, weil das ist genau das falsche.

00:02:06: Das ist eben das was nicht glückt sondern ich will dich heute so neugierig auf dein Wachstumspotenzial geben dass jenseits deiner Komfortzone liegt, dass du sofort los starten wirst Dinge zu tun die du nicht kannst.

00:02:24: Es wird also darum gehen, den Spieß umzutrehen und das was du vielleicht bis jetzt vermieden hast ganz bewusst zu suchen und dich zu challenging wie es geht warum das so wichtig ist.

00:02:34: Und ja wie du es dann wirklich ganz konkret angehst dass erfährst du jetzt gleich wir starten los.

00:02:49: Wir können alle die Komfortzone verlassen und neues lernen auch du.

00:02:55: Sonst würdest du hier nicht sitzen, du könntest nicht von deinem Sessel aufstehen.

00:02:59: Du könntest nirgendwo hingehen dich nicht mit anderen Menschen verständigen.

00:03:04: Du konntest weder lesen noch schreiben.

00:03:07: Du hättest keine Art von Beziehungen und keinen Beruf.

00:03:11: Gar nichts!

00:03:12: Denn unser Leben besteht daraus unseren Wirkungs- und Kompetenzkreis zu erweitern – zumindest wenn wir Kinder sind.

00:03:22: Zumindest wenn wir aufwachsen wenn wir uns als Schülerinnen oder Schüler begreifen und etwas lernen wollen.

00:03:29: Ja, und dann haben wir irgendwann einen gewissen Status erreicht!

00:03:33: Wir können viel – und es ist vielleicht gar nicht mehr so notwendig – die ganze Zeit Neues zu lernen.

00:03:41: Wir haben Routinen, die funktionieren.

00:03:43: Wir haben Aufgaben, die wir beherrschen.

00:03:45: Wir haben Menschen mit denen wir gut umgehen können.

00:03:48: Wir wissen so ungefähr welche Situationen auf uns zukommen werden, was passieren wird wie wir damit umgehen.

00:03:56: Wir habe eine Komfortzone, die aus all den Dingen besteht ,die wir kennen und können.

00:04:03: Dieser Ort gibt uns Sicherheit vor Herzagbarkeit Und er gibt uns natürlich auch das Gefühl kompetent zu sein Denn in der Komfortzone haben wir ja unsere Stärken ausgebaut.

00:04:15: Wir tun das, was wir gut können und was uns vielleicht auch leicht fällt.

00:04:20: Was aber auf den ersten Blick wunderbar aussieht kann – auch zur Falle werden!

00:04:25: Nämlich dann wenn wir beginnen all das zu vermeiden, was uns aus der Komforzone herausbringen könnte….

00:04:34: Wenn wir so eine Art Abwehrhaltung entwickeln?

00:04:37: Vielleicht kennst du es an dir selber dass du weniger Ja sagst zu Dingen, die du nicht kennst.

00:04:45: Die dir unbekannt sind dass du nur mehr in ganz ja in Ausnahmen vielleicht was Neues was Ungewohntes Was Unbekanntes tun magst?

00:04:56: Die Falle ist dann.

00:04:57: wer immer tut was er schon kann bleibt immer das was er Schon Ist.

00:05:02: Erkennst Du Dich Wieder Bist Du auch Sein Gewohnheitstier.

00:05:06: Das Problem Dabei ist Dass das Leben damit langweilig wird Aufdauer.

00:05:12: Denn wir sind Lernwesen, wir sind im Grunde darauf programmiert eben immer zu lernen.

00:05:19: und mir ist vor kurzem ein Artikel im Journal of Psychology untergekommen wo noch mal ganz genau beschrieben wird dass wir nur in einer Atmosphäre der Ungewissheit lernen können.

00:05:33: oder das Unwissens eben, weil wenn wir alles was wir sehen wiedererkennen.

00:05:37: Wenn wir schon wissen also wenn es schon vertratet ist in unserem Kopf sozusagen dann gibt's da auch keine Impulse für unser Gehirn neue Verbindungen zu bauen.

00:05:49: Schau mal gleich ob das für dich stimmt.

00:05:51: die schönsten Erfahrungen in deinem Leben sind dadurch entstanden, dass du dich aus deiner Komfortzone herausgewagt hast was Neues begonnen hast oder dich ja in eine vielleicht auch gechallengst hast mit etwas und das Unbequeme überwunden hast was das mit sich gebracht hat.

00:06:12: Das zu tun überhaupt, dass Du diesen Mut gehabt hast und dass Du dann ein Erleben hattest etwas für dich erleben konntest, was sonst nie möglich gewesen wäre.

00:06:26: Und dann schau mal weiter ob das für dich stimmt, ob dir da etwas einfällt?

00:06:32: Dass du mit all den Dingen die jetzt vielleicht wohltuende Routinen in deinem Leben sind dass das immer gestartet hat mit einer Entscheidung die zunächst unbequem war und du warst in deiner Vergangenheit bereit etwas auf dich zu nehmen um das heute zu haben so dass es dir heute dienen kann.

00:06:52: Überleg mal, die App, die du dir runterladen musst.

00:06:56: Ich denke jetzt an meine Buchhaltungshapp zum Beispiel am Anfang.

00:06:58: das ist mühsam.

00:07:00: man muss sich da erst einmal damit auseinandersetzen.

00:07:02: Man kennt sich nicht aus.

00:07:03: Die ersten Male wenn man dann die Buchhaltungen macht sind komplizierter Daumen länger.

00:07:08: Jetzt diens mir.

00:07:10: Denk an den ersten Tage Deiner Arbeit wo Du überhaupt kein Wort verstanden hast.

00:07:15: Du warst bereit dich in Situationen zu bringen In denen du wahrscheinlich nicht drilliert hast.

00:07:21: Das bedeutet aber auch, deine Bereitschaft dich diesen Situationen auszusetzen.

00:07:27: Führt dazu das du heute etwas kannst!

00:07:30: Was so viel heißt wie?

00:07:33: Ohne Ja zu sagen zum Unbequemen bekommst Du auch keine Bequemlichkeit, keine gute Routine.

00:07:41: So schwer es am Anfang ist aufzustehen und laufen zu gehen Wenn Du bereit bist immer wieder zu tun diesen Aufwand zu betreiben Aus Deiner Bequemerkeit rauszufinden So befriedigend wirst du dann irgendwann nochmal merken, ist es das jetzt für dich als Routine zu haben wo du dann wirklich auch den Benefit dafür hast.

00:08:04: Ich kann mich noch erinnern wie ich in einer meiner Ausbildungen gezwungen wurde fast Schakren zu summen.

00:08:11: Ich wollte davon laufen.

00:08:13: Ich habe mir gedacht es bringt alles nichts.

00:08:15: Das ist ja das furchtbarste wo ich da gelandet bin und jetzt genieße ich jede Minute Zeit, die ich habe um zu meditieren und zu mir zu kommen.

00:08:27: Aber das war ein Weg dorthin!

00:08:29: Ich hab mir gedacht es ist für nichts, das ist unproduktiv, das bringt nix... Es hat mich nur nervös gemacht.

00:08:37: Wir müssen auch lernen zur Ruhe zu kommen damit sie uns dann auch Ruhe gibt.

00:08:44: Vorher gibts ihr vielleicht Unruhe?

00:08:46: Ich hab einige Klientinnen grad bei mir Die sagen, sie können nicht meditieren.

00:08:51: Sie werden nervös wenn sie meditiert.

00:08:55: Dann ist immer die Entscheidung bleibe ich dabei, lerne es, messe ich mich nur am Ergebnis oder challengee ich mich einfach.

00:09:05: Dazu kommen wir dann gleich wie du das machen kannst, wie du ganz gezielt und bewusst schrittweise aus deiner Komfortzone rauskommen kannst.

00:09:15: also fassen wir kurz zusammen Das, was heute vielleicht unbequem ist und du in Kauf nimmst wird vielleicht morgen oder vielleicht auch noch nicht morgen aber in der Zukunft eine Quelle für dein Wohl befinden.

00:09:34: Du gehst damit große Schritte in deine Zufriedenheit.

00:09:39: Wenn du mir schon länger zuhörst dann weißt du dass Freiheit für mich auch ein extrem wichtiger hoher Wert ist Und auch viele Menschen die zu mir kommen.

00:09:49: Hier die gute Nachricht Deine Schritte aus der Komfortzone sind Schritte hinein in deine Freiheit.

00:09:59: Du drehst nämlich den Spieß um, du beginnst zu bestimmen wie weit du gehen kannst und das kannst du machen indem du dir regelmäßig Aufgaben gibst die deine Kompetenz übersteigen.

00:10:14: Viele Menschen haben ja Angst davor dass irgendetwas peinlich ist, wenn sie was machen.

00:10:20: Wenn Sie sich vor den Vorhang trauen oder das sie vielleicht etwas nicht gut genug können.

00:10:26: Sie wollen es allen rechtmachen oder haben Angst, vielleicht auch aus Erfahrung vor negativen Konsequenzen, vor beschämt werden, vom Ausgelacht werden, wenn man sich was traut.

00:10:38: In der Praxis ist es ein ganz wichtiger Teil eine Intervention dann zu sagen dreh den Spieß um!

00:10:44: Wenn du beginnst es dir zur Gewohnheit zu machen in Situationen, die du eigentlich als erstes vermeiden möchtest.

00:10:53: Hinzugehen und zu sagen genau deshalb mache ich es jetzt!

00:10:57: Wirst Du der Ohner sozusagen, der Projekt-Ohner sagt man in der gielenwelt ja?

00:11:02: Du wirst...du übernimmst Verantwortung und du machst das freiwillig Und da gibt dir eine irrsinnige große Freiheit Weil du damit auch das Scheitern oder das Ausgelacht werden, oder sonstiges mitnimmst.

00:11:18: In Kauf nimmst!

00:11:20: Der Fokus liegt aber nicht mehr auf der Reaktion der anderen sondern auf deiner Challenge.

00:11:25: Damit bist Du der Gewinner.

00:11:27: Damit bist du die Gewinnerin.

00:11:30: Denn wenn du das umdefinierst für dich und sagst es geht mir ja hier gar nicht darum eine bestimmte Reaktions bei anderen Menschen auszulösen Es geht mir darum mich zu challenging.

00:11:42: Ich möchte, was du zulernen.

00:11:44: Dann wirst du unabhängig von der Reaktion der anderen.

00:11:47: Es ist dann immer so wichtig Weil Du in dir eine ganz andere Agenda hast.

00:11:51: Du hast einen ganz anderen neuen Maßstab Bei dem du nur gewinnen kannst.

00:11:57: Das heißt wenn Wachstum der Maßstabe ist Kannst du nicht mehr scheitern.

00:12:03: Du kannst ja gar nicht verhindern Dass wenn du hingehst wo du noch nie warst Eine Erfahrung machst die du noch Nie gemacht hast.

00:12:10: Das ist für dich die Möglichkeit ein freieres Leben zu führen, ein großzügigeres Leben.

00:12:18: Man wird nämlich wenn man nichts Neues dazu lernt mit dem alten schlechter.

00:12:23: Die alten Gewohnheiten erodieren.

00:12:26: Sie kriegen nicht mehr so viel Fokus sie kriegen nicht mal so viel Aufmerksamkeit auch die ganzen Routine arbeiten.

00:12:33: das führt dann eben zur Nachlässigkeit und kann dann unter Umständen auch zum Scheitern führen.

00:12:40: Denk an deine Beziehungen.

00:12:43: Wenn sich Beziehungen bzw.

00:12:45: Muster immer wieder wiederholen, man sich zwar auskennt aber nichts Neues dazukommt und man sich nicht weiterentwickelt dann wird mir irgendwie auch nachlässig.

00:12:55: Es verdient ja auch nicht mehr so viel Aufmerksamkeit.

00:12:57: Und Immerwieder ist es dann so dass wir wenn etwas gar nicht mit Aufmerksamkeit Mit neuem Leben, mit Lebendigkeit, mit Sauerstoff versorgt wird das es auch zugrunde geht oder so dann nicht mehr weitergeht.

00:13:16: Wogegen du, wenn du immer wieder dich aus der Komfortzone rauswachst?

00:13:20: Du Kompetenzen erwerbst und diese neuen Kompetensen auch für deine Mitmenschen spannend werden und bleiben!

00:13:27: Für deine Arbeitskolleginnen und Kollegen ja und auch für dich selber denn du lernst dich ja auch von anderen und neuen Seiten kennen.

00:13:34: das schönste was dir passieren kann in dem Zusammenhang ist Wenn Menschen zu dir sagen So kenne ich dich ja gar nicht Zu mutig, so frei, so lebensbejahend vielleicht.

00:13:47: So bereit auch Risiken einzugehen und dich mal vielleicht lächerlich zu machen.

00:13:55: Dieses Spießumdrehen klingt jetzt nicht sehr psychologisch ist aber wirklich eine Intervention in der Praxis.

00:14:02: Ja wenn du Angst hast dich lächerlig zu machen macht ich einmal am Tag lächerli.

00:14:05: versuche dich lächeli zu machen.

00:14:08: Manche kommen dann zurück und sagen, das ist gar nicht so einfach.

00:14:11: Man muss eigentlich schon relativ viel veranstalten damit man ausgelacht wird.

00:14:16: Auch diese Erfahrung ist einmal ganz interessant.

00:14:19: Wir überschätzen meistens die Reaktion der anderen Menschen.

00:14:22: wir glauben wenn wir das jetzt tun Wenn wir jetzt stottern oder rote Flecken auf unserem Hals bekommen wenn wir öffentlich sprechen Dann wird uns jeder auslachen.

00:14:31: Wenn wir es dann tun merken wir Menschen sind meistens mit sich beschäftigt Oder achten auch etwas anderes.

00:14:37: Und wenn jemand wirklich nichts anderes zu tun hat als sich über deinem roten Flecken lustigzumachen, wenn du einen Vortrag hältst dann soll's so sein.

00:14:48: Du weißt ja was Hans über Paul denkt.

00:14:52: sagt mehr über Hans aus also über Paul.

00:14:57: Also deinen Mut kann dir niemand nehmen.

00:15:02: Lass uns ganz konkret werden.

00:15:04: Wie setzt du jetzt diese Ideen um?

00:15:08: Nummer eins Du merkst an den Beispielen schon, dass es beim Verlassen der Komfortzone oft um Alltagsdinge gehen kann.

00:15:18: Ich möchte jetzt nicht unbedingt ermuntern, Fallschirm zu springen.

00:15:22: du musst deinen Job nicht kündigen.

00:15:25: Es geht nicht darum nach Bali zu ziehen oder mitten am Hauptplatz deines Wohnortes eine Rede zu halten.

00:15:34: Heute geht's mehr um Alltagsmomente die dein Leben bereichern können – Alltagserfahrungen Darum gehen Grenzen setzen zu lernen.

00:15:44: Nein sagen zu lernen, aushalten zu lernen was dann vielleicht für eine Reaktion kommt oder um Hilfe zu bitten ein Angebot zu machen einen höheren Preis zu nennen oder irgendwo alleine hinzugehen wo du hingehen magst.

00:16:03: und deine Freundin hat abgesagt.

00:16:06: Vielleicht geht es bei dir darum eine neue Sportart auszuprobieren oder ein Video aufzunehmen.

00:16:13: Vielleicht bist du gerade auf dem Weg in deine Sichtbarkeit und müsstest dafür ein wenig Netz werken, vielleicht magst du einen Podcast aufnehmen oder einen Artikel schreiben.

00:16:26: Vielleicht magst Du Dich für etwas bewerben oder mit etwas anfangen wo Du Dir seit Monaten vielleicht denkst.

00:16:34: eigentlich würde ich das wahnsinnig gerne machen.

00:16:39: Nimm dir jetzt mal ein paar Augenblicke Zeit Darüber nachzusinnen, vielleicht magst du die Augen schließen.

00:16:48: Welche Sache?

00:16:49: Welches Projekt?

00:16:51: Vielleicht auch welche Hürde wäre jetzt gut geeignet um zu üben ganz bewusst aus deiner Komfortzone herauszugehen im Sinne deines Wachstums.

00:17:06: Wo spürst Du das?

00:17:07: Du in die Vermeidung gehst, ins Ausweichen vielleicht auch ausreden hast warum was nicht geht Warum du noch nicht gut genug bist oder warum jetzt vielleicht gerade ein ganz schlechter Zeitpunkt ist, damit anzufangen.

00:17:29: Nimm dir was Kleines oder etwas, was dir jetzt in den Sinn kommt.

00:17:44: Vielleicht magst du es dir aufschreiben?

00:17:49: Ich möchte gerne Punkt, Punkt, punkt!

00:17:58: Jetzt nimmst du das bitte, nimm eines wenn du mehreres aufgeschrieben hast und mach es ganz konkret.

00:18:05: Wenn du geschrieben hast, ich möchte mutiger werden zum Beispiel dann mach sie jetzt ganz konkret.

00:18:14: Wo möchtest Du mutiger?

00:18:20: Wann mit wem in welchen Situationen?

00:18:29: wichtig dabei ist aus meiner Sicht dass Du das ganze als challenge siehst.

00:18:37: Frame das so für Dich dass es drum geht Dass Du besser wirst in etwas Du möchtes Kompetenzen aufbauen.

00:18:44: Das heißt Wann, wo mit wem möchtest du gerne mutiger werden?

00:18:52: Zweitens machst kleiner.

00:18:54: Wir machen uns so oft unsere ersten Schritte viel zu groß.

00:19:01: wir wollen dann gleich diesen einen wichtigen potenziellen Geschäftspartner ansprechen wenn dir das bis jetzt zu groß war.

00:19:12: Du musst es nicht gleich mit dem schwierigsten probieren.

00:19:16: Du musst nicht gleich einen Vortrag vor fünfhundert Menschen halten.

00:19:19: Du musst dich nicht gleich freiwillig zu Wort melden beim nächsten Meeting mit der gefürchteten Führungskraft.

00:19:36: Frage, was wäre die kleinste Version deines Muttes?

00:19:44: Oder als Alternative kannst du dich fragen wie würde das ausschauen wenn ich heute um ein oder fünf Prozent mutiger werde als üblicherweise In dieser konkreten Situation mit dieser konkreten Person.

00:20:04: Dritter Punkt?

00:20:06: Schau deine Angst ins Gesicht!

00:20:10: Was ist denn eigentlich das Schlimmste, was passieren kann zu einem Worst Case-Szenario?

00:20:21: Nehmen wir mal ein Beispiel du möchtest bei einer Veranstaltung jemand ansprechen der für dich interessant wirkt So... Was könnte schlimmstenfalls passieren?

00:20:35: Du könntest dir überlegen Die Person hat keine Zeit, wenn der sich abschaut komisch oder das Gespräch verläuft komisch.

00:20:42: Man findet vielleicht jetzt nicht den roten Faden oder überhaupt eine Gemeinsamkeit.

00:20:49: Du hast vielleicht Angst davor dass dir irgendetwas peinliches rausrutscht?

00:20:55: Oder ja du dich dann so unwohl fühlst dass du zu Stottern beginnst oder vielleicht in dem Moment bereust dass du überhaupt einen Schritt gegangen bist und am liebsten gleich wieder davon laufen würdest Und geht das mal durch und nimmt es vorweg, denn das kann sein.

00:21:12: Das kann passieren!

00:21:15: Wir reden ja gerade von diesem Verwecknehmen.

00:21:18: Ja ich werde mich dieser Situation aussetzen und ja die wird wahrscheinlich weil ungewohnt auch unbequem für mich sein.

00:21:27: Es ist ein komisches Gefühl.

00:21:29: Bleibt da aber nicht stehen bleibt nicht bei dem Gedanken hängen.

00:21:35: Du könntest dir sagen, ja eigentlich ist das die Zusammenfassung.

00:21:39: Wenn ein Gespräch fünf Minuten dauert kann es sein dass ich mich fünf Minuten wirklich richtig unwohl fühle und Es kann auch sein dass das überhaupt nichts bringt Und Ich wieder gehe.

00:21:52: und außer dass es dass ich Mich unwohl gefühlt habe jetzt vom Ergebnis her nix passiert ist.

00:21:59: So Das Ist Dein Risiko.

00:22:03: Gleichzeitig wenn du's durchgehst Könntest du Dir Auch Denken Ja aber egal Ich habe es dann geschafft und somit meine Challenge abgehakt.

00:22:13: Kannst du übrigens, das mache ich irrsinnig gerne, irgendeinen Tracker holen?

00:22:17: oder jeden Tag wenn du etwas geschafft hast, wenn du es dir aufschreibst und du hast es gemacht ganz egal wie die Sache ausgeht Wenn du dir einen Haken dran machen kannst oder mit Farbe dein Kästchen ausfüllen kannst dass du heute deine Challenge bestanden hast?

00:22:35: Denn darum geht's ja.

00:22:35: vergiss nicht Darum geht es heute.

00:22:39: Ja und dann kannst du aber genauso gut überlegen, was ist das Beste, was mir passieren könnte.

00:22:45: Ich habe ja auch eine Chance!

00:22:47: Vielleicht ist dieses Gespräch ganz wunderbar?

00:22:50: Vielleicht entsteht eine neue Verbindung?

00:22:53: Vielleicht... Ist die Person irrsinnig erleichtert dass ich sie anspreche und mir dankbar?

00:23:03: Dann gibt es ja noch all die Fälle dazwischen zwischen diesem Worst-und dem Bestcase.

00:23:11: vierter Punkt.

00:23:12: Hol dir Unterstützung.

00:23:14: Frag dich jetzt, wer könnte mich bei diesem Projekt unterstützen?

00:23:20: Habe ich einen Buddy eine Freundin, meinen Partner meine Partnerin.

00:23:25: Habe Ich mich selber.

00:23:26: in irgendeiner Form habe ich Podcast folgen die mich unterstützen Bücher Mein setz Affirmationen.

00:23:34: was kann mich dabei unterstützen Jetzt dabei zu bleiben?

00:23:41: Vielleicht gibt es auch vor Ort Eine Person Die sich unterstützen Kann Beim Vortrag mit dabei ist, die dich vielleicht anruft oder mit der du noch vorher telefonierst.

00:23:56: Wer könnte Dich auf diesem Weg begleiten?

00:24:01: Hier kannst Du Dir auch Deine Vorbilder suchen!

00:24:04: Du kannst sogar wenn Deine Freundin, Deinen Freund, Deine Mama, Dein Papa, irgendjemand das schon richtig gut kann was Du noch lernen möchtest Kannst gerne auch fragen.

00:24:14: Du musst das Rad nicht immer neu erfinden, hey wie machst du das eigentlich?

00:24:18: Wie geht Flöten, wie geht Reden... Was denkst du bevor du auf die Bühne gehst?

00:24:24: Was denkest du, bevor du im Bikini zur Beachbug

00:24:31: gehst?!

00:24:32: Was denkste du!

00:24:32: Wie geht das?

00:24:35: Fünftens plane deine Ausreden mit ein.

00:24:41: Nimm da auch schon vorweg Was könnte in dem Moment passieren, was mich dann doch wieder zurückhält?

00:24:48: Was sind das für Gedanken?

00:24:50: vielleicht?

00:24:51: heute passt ja gerade nicht so gut oder nächste Woche wird besser.

00:24:55: Ich muss es doch noch ein bisschen besser vorbereiten.

00:24:58: Ohi der Schritt ist aber schon groß und jetzt ist grad bei mir so viel los und eigentlich ist es auch gar nicht so wichtig.

00:25:06: Entlage bitte diese Gedanken schon bevor du in die Situation kommst Wie du diese Ausrede begegnen möchtest, gibt dir da jetzt einen Augenblick Zeit das für dich zu überlegen.

00:25:22: Was könnten dafür ausreden kommen?

00:25:25: Du kennst dich ja schon so gut!

00:25:27: Da gibts immer Türsteher die sagen wenn du hast der Komfortzone raus willst Halt halt halt halt.

00:25:34: was sagst du dann ganz freundlich zu diesen Türstehern bevor du dann weiter gehst?

00:25:41: Es ist ganz in Ordnung dass du Angst hast denn die erste Zone Wenn wir aus der Komfortzone rausgehen, ist die Angstzone.

00:25:48: Bevor wir in die Wachstumszone kommen – also unvermeidbar!

00:25:51: Lass bitte nur die Angst nicht das letzte Wort haben.

00:25:55: Das ist wichtig.

00:25:57: Du hast das letzte wort.

00:25:58: Der Teilen dir, der sich entwickeln möchte, der wachsen möchte und der sich auch freuen will über sich selbst und über seinen eigenen Mut.

00:26:08: Warte bitte nicht auf das Gefühl, dass du bereit bist, dass jetzt alles fertig ist.

00:26:15: durch das tun.

00:26:18: Du kannst dir vielleicht den Satz sagen, ich muss mich nicht bereit fühlen jetzt!

00:26:22: Das einzige wozu ich bereize ist es jetzt auszuprobieren zu starten damit und jetzt gibt er ein paar Augenblicke um zu spüren wie das wäre wenn du das machen würdest ausprobieren würdest ganz egal wie es dann weitergeht du danach landest mit diesem Gefühl Es gemacht zu haben, es überlebt zu haben.

00:27:01: Zu wissen, zu spüren – ich kann das!

00:27:07: Ich kann mich challenging, ich kann Neues ausprobieren und ich kann mich dabei begleiten.

00:27:17: Und zur Falle nicht in tausend Stücke.

00:27:23: Atmet tief ein, atmet tief aus und lasst den Zettel, lass deine Notizen nicht nur notizen bleiben sondern setz Das für dich um, machst dir zur Gewohnheit immer wieder die kleine Challenges zu machen aufzuerlegen.

00:27:45: Schick diese Folge bitte gerne großzügig weiter an Menschen, die ein bisschen mehr Mut gebrauchen könnten oder sich so wünschen und sich mehr zu trauen – und irgendwie nicht wissen wie!

00:27:58: Eine Möglichkeit aus deiner Komfortzone rauszugehen sind meine Urban Escapes, meine Mini Retreats gemeinsam mit Heidi Hauer im Herbst.

00:28:08: Bitte entnimm die Termine wenn du da mehr darüber wissen möchtest gerne den Show Notes oder eben sonst meinem Newsletter.

00:28:17: Da ist alles dann genau verlinkt und da kannst Du Dich auch gleich anmelden.

00:28:23: Wenn Du das noch nicht getan hast Tust jetzt bitte eben Anmeldung Newsletter und vielleicht hast du auch Lust, einmal in meinen zweiten Podcast hineinzuhören.

00:28:34: Leben in Resonanz mit Stefan Rosenauer – wir haben immer wieder interessante Gäste!

00:28:41: In diesem Sinne freue ich mich auf die nächste Saison mit dir.

00:28:44: alles Liebe Deine Doris!

Über diesen Podcast

Ich teile hier meine Erfahrungen als Psychologin, Coach und Trainerin mit dir.
Ich plaudere aus dem Nähkästchen der täglichen Coachingpraxis und spreche Themen an, zu denen ich immer wieder befragt werde.

Diese Gedanken sollen dir helfen, den Lärm in dieser lauten Welt von der Musik zu unterscheiden, die du hören willst. Worauf kommt es an? Was ist dir wichtig? Ja und wie geht es eigentlich, das LEBEN?

Alles, was dich dabei unterstützen kann, dein Leben zu vereinfachen und dich immer wieder auf die wesentlichen Dinge zu besinnen, hat hier Platz.
Ein Hauptthema ist dabei dein INNERES SPIEL, deine Haltung, die du zum Leben einnehmen willst. Diese kannst du wählen. Hier bekommst du Gutes Zeug dazu.

Gutes Zeug* deshalb, weil ich dir hier nur die Dinge und Tools vorstelle, die ich erfolgreich in der Praxis anwende und die viele Menschen als hilfreich erleben.

von und mit Doris Maybach

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