Gutes Zeug für deine persönliche und berufliche  Weiterentwicklung*

Gutes Zeug für deine persönliche und berufliche Weiterentwicklung*

Alles rund um deine persönliche Weiterentwicklung

Transkript

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00:00:03: Hallo und herzlich willkommen zum Podcast Gutes Zeug.

00:00:06: Mein Name ist Doris Maybach, ich bin Psychologin, Trainerin und Coach.

00:00:10: Dieser Podcast liefert dir Wissenswertes aus der angewandten Psychologie, die aktuellen Gehirnforschung und ich teile mit dir Erfahrungen aus meiner Coachingpraxis.

00:00:19: Gutes zeug soll dich inspirieren, dir ermutigen deinen Weg zu gehen und dir helfen den Herausforderungen des Lebens zu begegnen!

00:00:36: mitten im Sommer melde ich mich mit der zweiten Ausgabe, der Special Edition.

00:00:41: Der Sommerausgabe mit ausgesuchten Folgen aus dem Archiv.

00:00:47: Ich habe sie für euch herausgeholt und hab mir die ausgesucht, die irgendwie intuitiv jetzt auch irgendwie passend sind oder wo ich den Eindruck habe dass es passend ist, auch wenn ich an meine aktuellen Klientinnen und Klienten denke.

00:01:06: Deshalb ist das diesmal die Folge gesund Grenzensätzen geworden!

00:01:11: Ich habe sie zwanzig einundzwanzig aufgenommen.

00:01:14: Grenzensetzen ist aber nach wie vor ein Dauerbrenner.

00:01:18: Vielleicht hast du gerade jetzt im Sommer gut Gelegenheit in deinem familiären oder freundschaftlichen Umfeld, Grenzen zu setzen und neue Möglichkeiten für dich zu entdecken?

00:01:27: Übrigens macht generell Sinn Vielleicht ein wenig im Archiv zu stöbern, selbst wenn du gewisse Folgen schon angehört hast.

00:01:37: Es kann sein dass sie dich noch mal ganz anders berühren oder an einem ganz anderen Punkt in deinem Leben treffen und dann für dich vielleicht auch andere Dinge in der Folge wichtig sind für dich.

00:01:52: Schmökere also gern in die Bibliothek und hör rein!

00:01:57: Jetzt geht es aber darum, wie du gesund Grenzen setzen kannst.

00:02:01: Viel Freude damit!

00:02:04: Hallo!

00:02:05: Schön dass Du heute mit dabei bist wenn wir durchgehen, wie Du gesund Grenzensetzen kannst.

00:02:14: Ich werde Dir ein bisschen was über Grenzensätzen erzählen.

00:02:18: ich erzähl Dir warum es so wichtig ist für Dein Leben Warum es vielleicht auch manchmal so schwer fällt Und wir gehen natürlich die Schritte durch, die du brauchst damit du das für dich in deinem Leben zur Gewohnheit machen kannst.

00:02:34: Ganz bewusst gesund Grenzen zu setzen!

00:02:38: Ja und bevor wir gleich ins Thema starten möchte ich dich noch auf ein paar Dinge hinweisen oder updaten.

00:02:45: Zuerst möchte ich mich aber mal ganz herzlich bedanken und zwar bei dir wenn du meinen Podcast bei Ö-Trei gewählt hast.

00:02:54: Ich habe dann gehört, dass es mittlerweile über tausend Podcasts allein aus Österreich gibt.

00:03:00: Hat mich sehr überrascht und ja demzufolge hatte mein kleiner feiner Podcast wahrscheinlich nie eine realistische Chance jetzt da unter die ersten zu kommen.

00:03:12: umso mehr freut's mich das du da bist, dass du immer wieder her findest.

00:03:16: ich bedanke mich für dein Mitmachen, deinen Engagement.

00:03:20: Wenn du ein Thema hast, wenn dich etwas speziell interessiert dann bitte schreib mir unter infoetdoresmaibach.at.

00:03:27: gerne denn da kann ich meine Themen noch besser auf deine Interessen, auf eure Interessen abstimmen.

00:03:35: ja.

00:03:36: und jetzt noch ein kleiner Hinweis bezüglich der Meditationen.

00:03:40: Ich bekomme immer wieder Feedback dass die so gut tun.

00:03:44: Es gibt jetzt die Möglichkeit, auch eine personalisierte, ganz speziell auf dein Thema abgestimmte Meditation zu bestellen bei mir.

00:03:54: Dazu erhebe ich deine Ist-Situation das was du gerne möchtest oder hinmöchtest und dann stelle ich dir ganz persönlich eine Intervention zusammen, die du dir immer wieder anhören kannst.

00:04:05: Ich habe das jetzt coronabedingt immer öfter mit meinen Glentinnen und Glenten gemacht Und es funktioniert wirklich sehr gut, weil es einfach eine ständige Erinnerung an ein ständiges Traum bleiben ermöglicht.

00:04:17: Am eigenen Thema ist doch immer ein Call to Action, eine Übung angehängt die dann im Alltag eben zu üben ist und die Wiederholung repetition is the matter of skills macht's dann einfach aus.

00:04:32: Die Details dazu findest du auf der Homepage oder frag einfach über E-Mail bei mir an.

00:04:40: So, jetzt aber genug über Angebote und Projekte gesprochen.

00:04:43: Jetzt geht's los!

00:04:49: Vor ein paar Wochen war eine Clinton bei mir die einen Freundinenthema hat.

00:04:56: Sie hat erzählt dass sie gute Freundinnen hat teilweise schon langjährige Freundinnen Und das es ihr zunehmend schwerer fällt sich mit ihnen zu treffen.

00:05:06: und vor allem mit einer Freundin hat sie ein Problem.

00:05:11: Sie weiß eigentlich gar nicht wirklich warum, aber sie fühlt sich in der Anwesenheit dieser Freundin zunehmend unwohl und vermeidet auch immer mehr den Kontakt mit ihr.

00:05:21: Das Treffen mit ihr!

00:05:24: Und das Thema in der Stunde war dass ich das eigentlich gar nichts möchte.

00:05:27: Sie mag diese Freundin gern und wollte mir ein bisschen auf die Spur kommen.

00:05:31: was ist da los?

00:05:32: Wie kann man das vielleicht ändern?

00:05:34: Wie du dir denken kannst sind wir sehr bald auf das Thema Grenzen setzen gestoßen.

00:05:40: Ich habe natürlich ein bisschen nachgefragt, in welchen Situationen fühlst du dich unwohl?

00:05:45: Woran bemerkst du es?

00:05:47: und sie hat mir dann erzählt dass ein typisches Beispiel ist das die Freundin sie manchmal besuchen kommt.

00:05:53: Und die Freundine ist Raucherin.

00:05:55: Das war auch nie ein Problem für Sie.

00:05:57: Sie hat immer beim Fenster raus geraucht in ihrer Wohnung weil sie selber nicht Raucherin ist und sie hatte aber jetzt ein Kind bekommen vor einiger Zeit und seit sie dieses Kind bekommen hat, möchte sie das nicht mehr.

00:06:08: Dass die Freundin aus dem Fenster raucht weil man eben trotzdem etwas riecht und sie da sehr empfindlich ist und sie das für ihr Kind nicht möchte Solche Situationen gibt es immer wieder.

00:06:21: Es haben sich nachdem sie so eine langjährige Freundin ist einfach Gewohnheiten eingeschlichen.

00:06:25: Meine Klientin ärgert sich über die Freundinnen Weil sie es nicht versteht dass man nicht mitdenkt.

00:06:31: Sie sagt in ihrer Welt, wäre das ganz logisch wenn ein kleines Kind da ist dass man das nicht macht und sie versteht es einfach nicht.

00:06:37: Und sie ärgert sich, sie sagt ja meine Freundin ist Gedankenlos, sie hat sich auf die Situation nicht eingestellt, dass sich bei mir einfach einiges verändert hat und ich möchte das nicht die ganze Zeit erklären.

00:06:49: Ich habe sie dann gefragt ob sie schon einmal ein klärendes Gespräch hatte mit ihrer Freundin und sie hat gemeint nein Sie hat das noch nicht thematisiert, es liegt ja aber am Herzen.

00:07:01: Ja und genau darüber möchte ich heute mit dir reden und dir Hilfestellung geben.

00:07:09: wie du wenn dir etwas am Herze liegt Wenn dir etwas gegen den Strich geht und es in dir krummelt Und du bis jetzt keinen Weg gefunden hast das irgendwie mitzuteilen oder zu sagen Möchte ich dir dabei helfen?

00:07:22: Mit den heutigen Schritten und Erkenntnissen Dass du einen gesunden guten Weg für dich finden kannst, das zu tun.

00:07:29: Vielleicht denkst du jetzt... Also ich habe überhaupt kein Problem damit!

00:07:32: Ich würde das sofort sagen an der Stelle der Klientin.

00:07:36: Deshalb ist es wichtig dass du jetzt für dich eine Situation findest oder eine Person findest wo du das Gefühl hast da ist Gesprächsbedarf da.

00:07:46: dann möchte ich etwas klären.

00:07:49: Das kann beruflich oder privat sein, das kann eine ganz andere Situation sein.

00:07:53: Denn uns fällt es nicht in jeder Situation gleich leicht oder schwer – nicht mit jeder Dinge anzusprechen!

00:08:01: Also überlege jetzt für dich bitte, in welcher Situation oder mit welcher Person möchtest du gerne etwas sagen klären?

00:08:11: Wo du es bis jetzt noch nicht getan hast.

00:08:19: Schreib die Situation oder die Person ruhig auf, oder halt gedanklich für dich fest.

00:08:25: du brauchst ist dann später wieder.

00:08:28: Du wirst am Ende dieses Podcasts für dich eine Idee haben wie du das mitteilen kannst.

00:08:34: Du willst einen Weg finden was du sagen kannst damit es dir besser geht.

00:08:41: Lass mich das Thema ein bisschen auftröseln.

00:08:43: Zuerst möchte ich mal sagen was aus meiner Sicht überhaupt eben dieses Thema Grenzen setzen isst.

00:08:48: Wie du jetzt anhand dieses Beispiels gesehen hast, geht es beim Grenzensetzen darum Menschen zu zeigen wie du behandelt werden möchtest.

00:08:59: Wie du willst dass man mit dir, mit deinen Dingen und mit deinen Liebsten umgeht.

00:09:05: Ich erlebte es immer wieder und das war auch bei meiner Klientin so, dass sie Grenzensätzen mit Konfrontation gleichgesetzt hat.

00:09:12: Mit Streiten müssen!

00:09:13: Und nachdem sie ein sehr harmoniebedürftiger Mensch ist, möchte sie dem aus dem Weg gehen.

00:09:18: Sie sagt ich will keinen Streit, ich will keine Konfrontations.

00:09:22: Das sind aber nicht Grenzensätzen.

00:09:25: Grenzensetzen bedeutet nochmal – ich wiederhole's -, dass du anderen Menschen die Möglichkeit gibst, sich bei dir zu erkennen.

00:09:37: Du gibst ihnen eine ganz wichtige Information, wie du gerne behandelt werden möchtest.

00:09:43: Nicht nur bei dieser Klientin sondern bei vielen anderen wenn Grenzen überschritten werden frage ich was tust du dann?

00:09:49: Und wie?

00:09:49: bei ihr ist die Antwort ganz oft gar nix.

00:09:52: Ich schlug das hinunter.

00:09:55: oder andere Bagatellisieren und sagen na eigentlich is es ja nicht so wichtig Eigentlich ist er sehr lächerlich!

00:10:01: Ich fragt dann oft war's es nicht zu wichtig Die Sache oder du?

00:10:07: Diese Frage stelle ich dir jetzt auch.

00:10:09: In Bezug auf dein Beispiel, was ist nicht so wichtig?

00:10:13: Es ist nicht zu wichtig oder du bist nicht zuichtig!

00:10:18: Sehr häufig ist der tiefere Grund die tiefere Ursache dafür dass wir das nicht sagen, dass wir uns selber hinten anstellen.

00:10:27: Dass wir unsere eigenen Bedürfnisse hinter die Bedürfenisse der anderen stellen.

00:10:32: Warum machen wir das?

00:10:33: Wir machen es ganz schlicht und ergreifend deshalb, weil wir es gelernt haben.

00:10:38: Wo haben wir's gelernt?

00:10:39: Und wann haben wir uns gelernt?

00:10:41: In der Kindheit haben wir das gelernt!

00:10:43: Als Kind hast du wieder die Position noch die Möglichkeiten deine Grenzen zu setzen.

00:10:49: Denn du musst dir erst herausfinden was deine Grenze überhaupt sind... ...und als Kind übernimmst du die Grenzen der Eltern.

00:10:57: Wenn die Eltern mit ihrem Elternbett liegen dann liegen sie mit dem Elternbet.

00:11:01: Wenn Sie dich mit drei Monaten ins eigene Zimmer legen, dann legen sie dich in das eigene Zimmer.

00:11:06: Und du hast keine Chance – du kannst verschreien und darauf reagieren aber letztlich sitzen deine Eltern am längeren Hebel.

00:11:14: Deshalb lernen wir alle zunächst einmal die Grenzen anderer kennen bevor wir unsere eigenen Grenzen überhaupt definieren können und das wahrnehmen können.

00:11:25: Viele Sätzen, Grenzensätzen mit ich muss nein sagen lernen gleich.

00:11:30: Ich finde nicht unbedingt.

00:11:32: für mich ist Grenzensetzen eher ein Stopp sagen können bis hierher und nicht weiter.

00:11:40: Und Grenzensätze für Fortgeschrittene wäre dann nicht nur stoppsagen können sondern auch eine Alternative anbieten können im Sinne von ich brauche jetzt gerade etwas anderes und im Idealfall kannst du auch das formulieren.

00:11:56: Das ist deine Freiheit, eine Errungenschaft die Du als erwachsener Mensch hast, die Du dir erwerben darfst, die du lernen darfst.

00:12:04: Es ist ein Für Dich Aufstehen Ein Die Stimme für dich erheben.

00:12:10: es ist ein Aktives Regulieren deiner Beziehungen denn Ich habe mir vor kurzem einen Satz aufgeschrieben, den ich sehr passend finde in dem Zusammenhang You are what you accept.

00:12:22: Du bist was du akzeptierst.

00:12:25: Du merkst schon diese Haltung setzt Bewusstsein voraus vor allem das Bewusstsein dass du jetzt kein Kind mehr bist.

00:12:35: Das hat aber auch die Kehrseite.

00:12:37: einerseits darfst du für dich deine Grenzen definieren Und dafür einstehen.

00:12:43: Auf der anderen Seite kannst du aber auch nicht mehr von den Anderen verlangen, dass sie sich um deine Bedürfnisse kümmern.

00:12:50: So wie du das als Kind gewohnt warst.

00:12:53: und es hilft doch nichts mehr vom Anderen zu erhoffen, dass er deine Grenzen erspürt und deine Arbeit macht.

00:13:02: Denn sonst ist es so wie bei meiner Klientin, dass du oft enttäuscht bist weil diese Erwartung nicht erfüllt wird.

00:13:11: So wie es bei ihr ist, ist es wahrscheinlich ganz sicher auch bei dir.

00:13:16: Wir verändern uns!

00:13:17: Wir entwickeln uns weiter und unsere Leben verändern sich.

00:13:20: damit auch unsere Ansprüchernsleben, wie wir behandelt werden wollen Und damit zwangsläufig und ganz automatisch auch unsere Grenzen.

00:13:31: Wie soll aber jemand anderer wissen wo wir genau stehen?

00:13:35: Was wir genau jetzt brauchen?

00:13:38: Es gibt vielleicht einige Grenzen die relativ stabil da sind.

00:13:42: Andere Grenzen sind aber vielleicht täglich oder minütlich anders.

00:13:46: Es kann sein, dass du an einem Tag, an dem du gut drauf bist überhaupt kein Problem hast mit etwas und das für dich ganz okay ist.

00:13:53: Und am übernächsten Tag ist es anders und in dem Moment oder Augenblick möchtest du diese Dinge einfach nicht oder brauchst gerade was anderes.

00:14:02: Da ist es dann ein bisschen viel verlangt wenn wir von der anderen Person erwarten, dass sie genau weiß wo für dich heute gerade jetzt in dem Augenblick Stopp ist.

00:14:13: Du wärst nicht hier, wenn du nicht bereit dafür wärst diese Verantwortung für dich zu übernehmen?

00:14:19: Ich zeig dir jetzt welche Schritte du machen kannst was du üben kannst lernen kannst damit dir dieses Grenzensetzen in Zukunft leichter fällt.

00:14:31: Erstens mal dürfen wir uns überlegen Was sind denn Grenzen für mich?

00:14:36: die Beliefs quasi die Überzeugungen über Grenzensätzen mal bewusst machen und überdenken.

00:14:43: Du darfst für dich einen positiven Zugang zum Grenzensetzen finden, das ist nicht schlechtes!

00:14:49: Wir haben als Kind eben auch oft gelernt, Grenzensätzen hat etwas mit Bestrafung zu tun ,hat etwas mit Konfrontation zu tun, mit einer Konsequenz die dann darauf folgt oder mit Streit.

00:15:00: Das muss es nicht sein, Grenzen sind wertvoll, Grenzens sind notwendig Denn Grenzen schaffen Klarheit.

00:15:11: Sie schaffen Klarheid in Beziehungen, sie schaffen Klarkeit darüber was für dich okay ist und was für sich nicht okay ist.

00:15:17: Und letztlich ist es das was eine Beziehung auf Augenhöhe ausmacht.

00:15:21: Manchmal wenn es um Grenzensätzen geht verwende ich in der Praxis folgendes Bild Ich sage schau du hast deine Wohnung oder du hast ein Haus richtig?

00:15:30: In diesem Haus gibt es eine Tür und diese Tür trennt dich von deinem Nachbarn.

00:15:36: Diese Tür und diese Mauer macht aber auch klar, wo du zu Hause bist und wo du nicht mehr zuhause bist.

00:15:42: Was dir gehört – was nicht mehr dir gehört!

00:15:44: Es schützt dein Eigentum?

00:15:47: Und es schütz doch das Eigentom des

00:15:48: anderen?!

00:15:51: Es definiert, wo die Grenze verläuft zwischen dem allgemeinen Flächen und deinem ganz persönlichen Raum.

00:15:58: Das gibt dir die Möglichkeit deine Räume so zu gestalten wie du es gerne haben möchtest Und du würdest höchstwahrscheinlich nicht die Tür einfach offen lassen, so dass sich jeder in dein Bett legen kann.

00:16:08: Jeder deine Zahnbürste benutzen kann oder seinen Mist bei dir ablegen kann und du stehst dann da mit dem Ergebnis und musst es wieder wegräumen?

00:16:20: Das würdest du wahrscheinlich nicht tun!

00:16:23: Dieses Bild ist dann oft der Ausgangspunkt dafür das wir daran arbeiten die inneren Grenzen mit einer genauso großen Selbstverständlichkeit gewahrt werden wie die äußeren, dass man sozusagen Türen einbaut und man dieses innere Haus auch für sich bewahrt und die Räume schön gestaltet.

00:16:43: Und dafür sorgt das sie schön bleiben weil sonst bleibst du weiterhin zurück mit dem Krant, mit dem Ärger, mit der Müll- und mit der Aufgabe ihn wieder wegzuräumen.

00:16:58: Werdet ihr also bewusst, wie toll es ist, Grenzen haben zu dürfen?

00:17:03: Zweitens.

00:17:05: Gestehe sie dir wirklich von Herzen zu!

00:17:09: Du darfst wichtig sein.

00:17:11: du darfst dieses Haus bewohnen.

00:17:13: Es gehört dir Denn erst dein Bewohnern.

00:17:17: macht ein Haus gemütlich Macht es zu einem sicheren Ort Zu deinem Zuhause Drittens Verlangen nicht mehr von anderen dass sie sich um deine Grenzen kümmern müssen.

00:17:33: Du sitzt eben nicht mehr zu Hause im Kinderzimmer, indem du darauf angewiesen bist, das die anderen sensibel genug sind, um anzukopfen bevor Sie hereinspazieren?

00:17:44: Du bist aber auch nicht mehr in dem Kinderzimer, daß die Mutter für dich aufräumt oder wofür dich gekocht wird!

00:17:53: Du übernimmst die Verantwortung für dein Wohlbefinden wieder selber.

00:17:59: und viertenst du benutzt Aggression, und zwar deine gesunde Aggression.

00:18:05: Deine gesunde Trennungseggression.

00:18:08: Vielleicht ist das Wort Trennungskraft fast noch besser?

00:18:11: Aggressionen ist für viele so negativ behaftet.

00:18:14: Ich meine damit aber diese Kraft die du kennst aus dem Trotzalter vielleicht deiner Kinder oder von dir selber noch oder der Pubertät.

00:18:20: Diese Kraft die in dir ist dich abzugrenzen und dich zu definieren.

00:18:26: Das bin ich, dass brauche ich und das will Und in diese Kraft wieder hineinzugehen.

00:18:33: Denn wenn das nicht passiert, und es ist ja auch bei meiner Klientin passiert, dann führt das statt zur Aggression eher zu einer Resignation.

00:18:42: Wir sind dann resigniert in Beziehungen.

00:18:45: Dauerhafte Resignations führt auf jeden Fall zu Frustrationen In seltenen Fällen aber doch auch zu depressiven Verstimmungen.

00:18:53: Das ist also ein recht hoher Preis, den du zahlen müsstest.

00:18:57: Trau dich also diese Trennungs.

00:19:04: Jetzt darfst du das Gehörte auf deine Situation umlegen, die du vorher ausgewählt hast.

00:19:11: Hol sie dir bitte gedanklich wieder hervor!

00:19:15: Denn es gibt ja ein inneres Spiel, deine Haltung und es gibt aber auch Verhalten.

00:19:20: Notwendiges Verhalten!

00:19:21: Du musst doch etwas tun.

00:19:22: Es reicht nicht wenn du für dich selber weißt wo deine Grenzen sind.

00:19:26: Nein, du musst auch einen Weg finden sie zu formulieren Und zwar so dass sie der oder diejenige versteht Die es betrifft.

00:19:34: Ich habe schon einige Aspekte der Haltung genannt.

00:19:37: Wie kannst du jetzt konkret vorgehen?

00:19:40: Wie ich schon gesagt hab ist wichtig das du dir selber wichtig genug bist Und um das zu stärken, empfehle ich immer darüber nachzudenken wer du bist.

00:19:52: Dazu hat sich Bewertes zu verschriftlichen.

00:19:55: Setze dich wirklich in einer ruhigen Minute hin und überlege was macht mich aus?

00:20:01: Wer bin ich?

00:20:03: Das fängt mit ganz einfachen Dingen an!

00:20:05: Ich bin eine Frau.

00:20:06: Ich bin vierundvierzig Jahre alt.

00:20:08: Ich habe drei Kinder geboren.

00:20:14: Ja, so.

00:20:15: Das und jenes habe ich erreicht.

00:20:18: Diese und jene Dinge sind mir wichtig – das sind meine Werte!

00:20:25: Die Dinge sind uns oft gar nicht so sehr bewusst und je klarer das für dich ist, desto achtsam und aufmerksamer kannst du auch mit dir selber umgehen.

00:20:33: Das Ziel ist jetzt überhaupt nicht dass du so eine ganz klar definierte Persönlichkeit bist.

00:20:37: in meinen Augen gibt es das nicht.

00:20:39: wir entwickeln uns verständig weiter aber diese Liste umreißen deiner Grundfest, wenn man so sagen möchte, deines Fundaments.

00:20:52: Schreibe also bitte mal alles Unterstützende zusammen!

00:20:56: Diese Liste soll dich genau daran erinnern.

00:20:59: sie soll ein wertschätzender Spickzettel sein um dir bewusst zu machen wo du aktuell im Leben stehst und dass du groß bist und nicht mehr klein.

00:21:11: Jetzt versetze ich nochmal in die Situation.

00:21:15: Stell dir die Person vor.

00:21:17: Was läuft jetzt gerade in dir ab?

00:21:20: Wie bemerkst du, dass hier eine Grenze überschritten wird?

00:21:25: Wie zeigte dein Körper in Form von Gedanken und Gefühlen, das es für dich nicht passt?

00:21:34: Wie ist deine Reaktion?

00:21:36: Reagierst du mit Wut, Rückzug, Ärger oder Resignationen?

00:21:45: Hier baust du jetzt deine neuen Gefühle ein.

00:21:48: Du erinnerst dich an deine Liste?

00:21:50: Du sagst ja den Satz, ich bin groß und nicht mehr klein.

00:21:55: Nimm wahr wie du auf Augenhöhe mit der anderen Person bist in dieser Situation.

00:22:01: Entscheide jetzt folgendes Ich übernehme Verantwortung für mein Wohlbefinden.

00:22:07: Ich erwarte nicht mehr dass der andere das für mich tut.

00:22:12: Und im nächsten Schritt Spürst mal hinein, was du dieser Person gerne sagen möchtest.

00:22:20: Was dein Anliegen ist?

00:22:21: Dein Bedürfnis dahinter!

00:22:25: Wie du gerne behandelt werden möchtet.

00:22:29: Das ist also mehr als ein Nein – das ist ein Vorschlag und du merkst schon es ist schwieriger als ein einfaches Nein zu sagen.

00:22:39: Denn du musst dir überlegen, was will ich stattdessen?

00:22:42: Du überlegst das für dich.

00:22:44: Verwechsel bitte, was tu stattdassen möchtes nicht mit einer Rechtfertigung.

00:22:48: Warum du das nicht mehr willst?

00:22:50: Das ist völlig unnotwendig und das empfehle ich dir auch gar nicht, denn dann ist die Message nicht klar!

00:22:59: Und dann schreibst du diese Gedanken bitte auf.

00:23:02: Das was du gerne sagen möchtest.

00:23:05: Denn das kann man gut vorbereiten.

00:23:07: Das, was dir da am Herzen liegt schon länger am Herz liegt, formulier das.

00:23:12: Bring deine Gedanken zunächst mal ungefiltert aufs Papier um sie dann für dich zu sortieren, ein bisschen hineinzuspüren.

00:23:22: Worum geht es dir hier?

00:23:24: Und dann denke ein bissel dran.

00:23:25: was ist das für eine Person?

00:23:28: in welchem Kontext spreche ich?

00:23:30: hier?

00:23:30: bin ich beruflich privat sehr vertraut oder nicht?

00:23:33: davon hängt ja auch die Art und Weise ab wie ich mit der Person spreche.

00:23:39: und dann empfehle ich dir dass du hier Punkte aufschreibst und sehr klar wirst in den Punkten ganz klar auch von der Formulierung her.

00:23:51: Zwei maximal drei Punkte, um die es dir hier geht.

00:23:55: Meine Klientin hat das zum Beispiel so gelöst dass sie wieder an die Freundin gekommen ist.

00:23:59: Das war jetzt erst vor ein paar Tagen.

00:24:02: Sie hat sich vorbereitet und gesagt du sag mal bitte wenn du eine rauchen willst dann gehen wir bis sie runter.

00:24:08: ich mag den Rauch in der Wohnung nicht mehr.

00:24:11: Ja wie sie mir das erzählt hat was ich total heppe weil sie gesagt hat das war gar nichts!

00:24:16: Es war einfach gar nix.

00:24:18: Sie waren einmal gemeinsam unten und einmal war die Freundin allein, dann unten rauchen.

00:24:21: Und es war überhaupt kein Problem!

00:24:24: Je klarer du bist, je selbstverständlicher das für dich ist, desto normaler und selbstverständlich er ist es auch für den anderen.

00:24:33: Denn es ist ja kein persönlicher Angriff.

00:24:35: Natürlich kannst du jetzt sagen naja ich habe das schon mal gemacht in meiner Vergangenheit und dann gab's schon eine Konfrontation oder vielleicht doch einen Streit.

00:24:43: mag sein du hast recht Es gibt die Variante, dass du etwas sagst und einen wunden Punkt beim anderen erwischt.

00:24:51: Aber auch dieses Risiko ist zu nehmen!

00:24:53: Dann kann man vielleicht darüber reden.

00:24:55: Hier empfehle ich wenn dir Wogen hochgehen, wenn es emotional wird das du eine Pause einlegst Du kannst dann zum Beispiel sagen Das hat mit dir persönlich nichts zu tun.

00:25:05: aber ich möchte natürlich auch gerne deine Sicht der Dinge wissen.

00:25:09: Lass mich jetzt vielleicht nur mal kurz sacken damit wir dann in Ruhe drüber reden können.

00:25:14: So kannst du die Luft rausnehmen, den anderen ernst nehmen aber nicht in die Emotionen mitgehen.

00:25:20: Denn wie schon erwähnt Grenzensätzen ist ein emotionales Thema weil wir es eben nicht gelernt haben und wenn jemand so offen ehrlich damit umgeht dann ist das vielleicht für manche eben auch nicht zu einfach.

00:25:34: Erfahrungsgemäß ist es aber so dass es viel weniger in einer Konfrontation endet als wir denken.

00:25:40: Meistens ist es einfach nur eine Erleichterung für alle Beteiligten und es ist vor allem etwas, wenn du das Schritt-für-Schritt machen kannst wo du deine Beziehungen beleben kannst.

00:25:50: Und deine Bezüge werden wieder leichter!

00:25:52: Du freust dich wieder, wenn die Freundin kommt?

00:25:54: Das ist doch schon was wert!

00:25:57: Ja, das war's im Großen und Ganzen mit der Vorbereitung.

00:26:00: Du solltest jetzt eine Liste haben mit Dingen, die dich ausmachen, die dir wichtig sind sowie zwei drei Punkte wie du dein Anliegen gerne formulieren möchtest.

00:26:15: Bitte bereite bei der nächsten Gelegenheit, wenn du diese Person triffst, die Situation wieder eintritt, diese Liste vor, die sie dir.

00:26:23: durchstärke dich und dann probier es bitte aus!

00:26:28: Fangen wir zu typisch verheersebaren Situationen an auf die du dich gut vorbereiten kannst.

00:26:35: Diese Erfahrung erlaubt ihr dann immer mehr auch spontan in Situationen richtig zu reagieren, wenn sie dich überraschen.

00:26:47: Ich hoffe ich habe dir jetzt ein bisschen Gusto gemacht aus Grenzensätzen üben!

00:26:54: Ich schließe mit einem Zitat von Jesper Juhl der sagt im Bezug auf Grenzensetzen bei Kindern Kinder brauchen keine Grenzen sondern Eltern die Grenzen haben.

00:27:09: Das gilt meiner Meinung nach auch für Mitarbeiter, Ehepartner, Freunde Freundinnen und den Menschen denen wir sonst noch begegnen.

00:27:20: In diesem Sinne alles Liebe!

Über diesen Podcast

Ich teile hier meine Erfahrungen als Psychologin, Coach und Trainerin mit dir.
Ich plaudere aus dem Nähkästchen der täglichen Coachingpraxis und spreche Themen an, zu denen ich immer wieder befragt werde.

Diese Gedanken sollen dir helfen, den Lärm in dieser lauten Welt von der Musik zu unterscheiden, die du hören willst. Worauf kommt es an? Was ist dir wichtig? Ja und wie geht es eigentlich, das LEBEN?

Alles, was dich dabei unterstützen kann, dein Leben zu vereinfachen und dich immer wieder auf die wesentlichen Dinge zu besinnen, hat hier Platz.
Ein Hauptthema ist dabei dein INNERES SPIEL, deine Haltung, die du zum Leben einnehmen willst. Diese kannst du wählen. Hier bekommst du Gutes Zeug dazu.

Gutes Zeug* deshalb, weil ich dir hier nur die Dinge und Tools vorstelle, die ich erfolgreich in der Praxis anwende und die viele Menschen als hilfreich erleben.

von und mit Doris Maybach

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